Morphname

Wildfarben

Wildfarben

Bild und Besitzer: Andre Schmid

 

 

Genotyp

Lokalform

 

 

Vererbung

wildform

Beschreibung

Wildfarben ist die korrekte Bezeichnung einer Kornnatter, die dem Aussehen ihrer in der Natur vorkommenden Artgenossen entspricht.

Pantherophis guttatus ist extrem variabel, ihre Grundfarbe reicht von einem hellem Grau, über ein eher schmutzig wirkendes Graubraun, über Beige bis intensiv Orange. Die SattelfleckenSattelfleck: Zeichnungsmuster auf dem Rücken bis zu den Flanken. variieren ebenfalls zwischen einem dunklen Braun, über Rostrot, bishin zu intensiv orange-roten SattelfleckenSattelfleck: Zeichnungsmuster auf dem Rücken bis zu den Flanken.. Die Bauchzeichnung ist in Form eines schachbrettähnlichen Musters vorhanden, kann aber auch stellenweise reduziert sein oder bei einigen Vertretern aus Florida sogar komplett fehlen.

Die Kornnatter ist ansich auch ohne Farb- oder Zeichnungsmutationen also schon extrem variantenreich. Aus diesem Grund sind auch alle anderen Farbvarianten so variabel. Wenn die Basis einer Farbvariante eine Miami ist und bei der anderen eine Okeetee, können optisch zwei völlig unterschiedliche Farbvarianten herauskommen, obwohl die Tiere den selben GenotypDie Summe aller in den Genen festgelegten Erbinformationen bildet den Genotyp. bzw. die selbe FarbmutationEine durch genetische Veränderung hervorgerufene Abweichung von der Normalfärbung. zeigen. Ein gutes Beispiel für die Varianz der Wildfarben sind Miami Kornnattern im Vergleich mit Okeetees. Ein ebenfalls guter Vergleich, der die optischen Unterschiede in Farbvarianten verdeutlicht, wäre der Vergleich zwischen Ghost und Silverqueen. (sd)